LONDON, UK

London Calling – besser gesagt "Loving London, I hope to come back soon". Ich war vergangene Woche für fünf Tage das erste Mal in London und habe mich sofort in die Stadt verliebt. Zurück in Deutschland berichte ich euch im short cut  über meinen Aufenthalt, meine Eindrücke und Gedanken. 

Der Kurztrip nach London war ein Geschenk von meiner Mutter, anlässlich zu meinem achtzehnten Geburtstag. Mich hat es unheimlich gefreut, die Möglichkeit schon vor meinem Geburtstag nutzen zu dürfen, da ich schon immer nach England wollte und mich sehr für das Land und ihre Kultur interessiere. Ich nutzte die Gunst der Stunde und besuchte die berühmte National Art Gallery. Das Museum ist sowohl von der Architektur, als auch von der innen Ausstattung beeindruckend und von den Kunstwerken ganz zu schweigen. 

 

Auch wenn ich den Big Ben und das London Eye beim Sparzieren durch das Zentrum gesehen habe, finde ich es viel spannender zu sehen, wie die Menschen in großen Städten wie London wirklich leben, statt nur dass zu besichtigen, was uns die Toursimusindustrie versucht zu verkaufen. Beispielweise war ich nach meiner Ankunft zunächst der Meinung die bekannten "Fish" and Chips kosten zu müssen, was ich nach einem Rat meiner Cousine - die in England aufgewachsen ist - doch lieber gelassen habe. "Fish" bewusst in Anführungszeichen, weil sie mich darauf hinwies, dass die vermeintlich frischen Fish and Chips, die so gut wie jeder Tourist isst, eben nicht immer aus frischem Fisch hergestellt werden. Zudem wird diese Delikatesse zu knappe £3 verkauft, was doch ziemlich verdächtig ist. Will man nämlich echte Fish and Chips essen, sollte man dies in einem Restaurant tun und da zahlt man doch ein wenig mehr als nur £3. Doch ich möchte natürlich keine falschen Behauptungen aufstellen, mir ist lediglich der Appetit vergangen, als meine Cousine mir das geschildert hat. 

 

GESEHEN: The National Art Gallery, leider habe ich kein Werk von Vermeer gesehen, da das Museum, noch bevor ich meine Tour beenden konnte, schließen musste. Den Big Ben, London Eye, Westminster Abbey, M&M's World, ganz Southwark,...

 

GEDACHT: Im Euro Tunnel zu sitzen war etwas beunruhigend, da man ganze 45 Minuten in einem fahrenden Schuhkarton sitzt. Bei der Rückreise bin ich glücklicherweise mit der Fähre gefahren. Bitte niemals alleine bei Rot die Straßen überqueren, es sei denn man ist lebensmüde oder ein waschechter Londoner. Schuluniformen sehen doch nicht so greislich aus, wie ich vorher gedacht habe, im Gegenteil, jetzt finde ich sie sogar ganz nett. 

 

GEKAUFT: "Five books, one Pound", eigentlich war ich auf dem Weg zu einem Bücherladen, bei dem jedes Buch nur £1 kostet, doch zufälligerweise hab ich ein noch viel besseres Angebot gefunden, go me! Ein unheimlich schönes Halstuch für meine Mom, welches sie mir bestimmt einmal ausleihen wird. Crap, you probably won’t find here in Germany.

 

GEPLANT: Beim nächsten London Aufenthalt unbedingt in eines dieser Thrift Shops stöbern und tolle Schätze ergattern, sowieso einen Schlüsselanhänger für meine neue, schwachsinnige Sammelliebe kaufen. Unbedingt den Cavern Club besuchen und bestenfalls ein Plektrum mit deren Logo erwerben. 

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