YOUR GUIDE TO A BETTER SKIN

Fiese Mitesser, die sich in null Komma nichts vermehren, eine ölige Talgschicht, die selbst mit mattierendem Puder die T-Zone glänzen lässt und weitere Probleme, die den Blick in den Spiegel erschweren? In meiner Familie sind alle mit reiner Haut gesegnet worden. Mich hat dieser Segen entweder zu spät erreicht oder bei mir im Alter von 12 bis 16 Jahren komplett ausgesetzt. Was ich damit sagen will ist, dass ich mit sehr unreiner Haut zu kämpfen hatte und jeden verstehen kann, der sich wegen seiner unreinen Haut unwohl fühlt.

 

Doch in den letzen zwei Jahren lernte ich einiges über die richtige Pflege meiner Haut kennen und entwickelte die für mich am besten geeignete Pflegeroutine. Wenn du wissen willst wie ich von diesen nervigen Mitessern und Co losgeworden bin und warum Make Up doch nicht so ein Feind für eine reine Haut ist, dann lasse dir folgendes nicht entgehen!

Vorab sei gesagt, dass ich noch immer nicht die „perfekte" Haut habe und natürlich versuche ich weiterhin meine Pflegeroutine zu optimieren. Mittlerweile hat sich meine Gesichtshaut positiv verändert und das ist auch meinen Mitmenschen aufgefallen. Diese Verbesserung kann ich keinem einzelnen Produkt verdanken, wohleher lag es an der Zusammensetzung folgender Punkte, die ich tatsächlich bei Wort genommen habe: 

     1.  Nimm die Hände aus deinem Gesicht

Ich hatte über Jahre die Gewohnheit, mir ständig in mein Gesicht zu fassen und obwohl ich schon immer großen Wert auf hygienische Hände lege, lassen sich Bakterien natürlich nicht zu hundert Prozent vermeiden. Überlege, was im Laufe eines Tages in deine Hände gelangt und wie oft du dir die Hände wäscht – nach jedem Toilettengang (hoffe ich doch), vor dem Essen, nachdem du mit irgendwelchen Gegenständen in Kontakt gerätst usw., wohingegen du dein Gesicht nur zwei Mal am Tag wäscht.  

 

2.      Reinige dein Gesicht regelmäßig

Unserem Gesicht wird einiges zugemutet von der Creme bis hin zum Make Up. All die Produkte die wir im Gesicht auftragen hinterlassen auch nach ihrer Wirkung eine Filmschicht auf dem Gesicht, die die Poren langfristig verstopfen können.

 

Es empfiehlt sich die Haut gründlich zu reinigen, sodass sich dein Gesicht wieder regenerieren kann. Lasse deine Haut atmen und reinige sie morgens und besonders abends bevor du schlafen gehst. Waschlappen und Reinigungsbürsten sind dabei hilfreiche Mittel, um alle Unreinheiten von der Hautoberfläche zu entfernen. Warmes Wasser öffnet die Poren und kaltes schließt diese wieder. Achtung, finde einen angemessen Ausgleich zwischen warm und kalt bei der Einstellung der Temparatur, denn sowohl heißes als auch eiskaltes Wasser, führen schnell wieder dazu die Haut zu reizen.

 

3.      Suche dir deine Pflegeprodukte sorgfältig aus

Die einen benutzen mehr, die anderen weniger. Finde für dich heraus, was für dich hilfreicher ist. Ich habe eine Mischhaut, die sehr dazu neigt zu fetten und an der T-Zone eine ölige Talgspur hinterlässt. Inzwischen habe ich gemerkt, dass ein Waschgel und ein Feuchtigkeitsserum  für die tägliche Anwendung völlig ausreichen.

 

Achte bei der Wahl deiner Produkte darauf, dass sie nicht parfümiert sind, keine Silicone oder andere unnötige Inhaltsstoffe enthalten. Noch besser wäre es, deine Pflege komplett auf Haushaltsmittel zu reduzieren. Ebenfalls wichtig sind regelmäßige Gesichtsmasken und Peeling, da sie dein Hautbild verbessern und Feuchtigkeit spenden.

 

4.      Trinke sehr viel Wasser

Viel Wasser trinken – ein Klassiker unter allen Ratschlägen überhaupt. Doch obwohl dieser Rat jedem bekannt ist, scheinen nicht alle darauf zu hören. Auch ich muss mich immer wieder daran erinnern ausreichend zu trinken, wobei mir das nicht mehr schwer fällt da ich bis auf Wasser und Tee nichts anderes mehr trinke. Apfel- und Orangensäfte, die in der Regel als gesunde Ergänzung für eine ausgewogene Ernährung gelten, sind nichts als gefärbtes Zuckerwasser -  es sei denn sie sind selbstgepresst.

 

5.      Alles was den Weg nach innen findet, macht nach außen hin kehrt

Oft sind Hautunreinheiten und Pickel einer ungesunden Ernährung zurück zuführen, daher lege ich dir wirklich ans Herz mehr Acht darauf zu geben, womit du deinen Körper ernährst. Viele Lebensmittel beinhalten Zusatzstoffe, die nicht nur dein Gesicht, sondern deinen gesamten Körper vergiften.

 

Es verlangt keine enorme Ernährungsumstellung ab, aber deiner Haut und auch deinem Körper macht es längerfristig gesehen  einen gewaltigen Unterschied, ob du nun einen oder zwei Burger isst, oder Obst statt Süßigkeiten naschst.

 

6.      Es liegt nicht immer am Make Up

Ich habe lange nach passenden Make Up Produkten gesucht, die mein Problem lindern würden, bis ich es letztlich ganz aufgegeben hatte und irgendwann angefangen habe zu glauben, dass all diese Make Up Produkte Grund für die Verschlechterung meiner Situation war.


Inzwischen habe ich festgestellt, dass nicht die Anwendung von Make Up mein Gesicht so stark verunreinigt hatte, sondern dass ich so viele unterschiedliche Produkte gleichzeitig verwendet habe und  die Gesichtspflege für all diesen Kram unzureichend war. Also reduzierte ich mich, wie bei meinen Reinigungsprodukten auch bei meinen Make Up Kosmetikern, nur auf das Nötigste.

 

Was heißt das nun für Dich? Make Up aufzutragen ist überhaupt kein Problem, solange du diese Schmiere am Ende des Tages gründlich von deinem Gesicht entfernst. Zum Auftragen der Foundation, Concealer und Puder sind Make Up Pinsel immer die bessere Wahl, denn Pinsel verhelfen zu saubereren Ergebnissen und man trägt dadurch, dass man mit dem Pinsel viel präziser arbeiten kann, die Foundation viel sparsamer auf. 


- Ro

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