How To Start A Study Routine

Das Sommersemester hat erst begonnen und bis meine Klausurphase beginnt ist noch eine ganze Weile hin. Dennoch oder gerade deswegen stelle ich mich schon jetzt wieder auf das Lernen ein. Besonders im Studium ist es wichtig seine Freizeit gewissenhaft einzuteilen, was einem besonders im ersten Semester sehr schwerfallen kann. Denn anders als in der Schule ist man nicht dazu gezwungen, täglich etwas für die Uni / FH  zu tun. Um nicht allzu gestresst in die Lernphase zu starten, habe ich mir dieses Semester vorgenommen früher mit dem Lernen anzufangen. Ich weiß, dass sagen sie alle, aber dadurch dass mit diesem Beitrag sozusagen der Druck von aussen entsteht, bin ich wirklich motiviert zu lernen. Ja man könnte meinen, ich freue mich richtig drauf!  Doch das ist nicht der Grund für den heutigen Beitrag. Für einige stehen die Abiturprüfungen direkt vor der Tür und da viele meiner Freunde sich mit dem Lernen gerade etwas schwertun, teile ich euch mit diesem Beitrag mit, wie ich mich auf das Lernen vorbereite und hoffe euch ein wenig zum Lernen anspornen zu können! 

 

STAY CONSISTENT

Ob Lehrer oder Professoren, alle sagen sie das gleiche - fangt früh das Lernen an! Leider wissen wir Schüler / Stunden diesen Rat nur halbherzig zu schätzen und ärgern uns im Nachhinein darüber auf, nicht früher angefangen zu haben. Ich bin ehrlich, auch ich war lange Zeit Teil der Gruppe der "Last-Minute-Learner". In der Schule hat das auch gereicht. Doch im Studium nehmen die Dinge einen ganz anderen Lauf, deswegen rate ich dir wirklich früh mit dem Lernen anzufangen und vor allem regelmäßig zu lernen. Wie du lernst ist dir überlassen. Ob in der Bücherei, im Cafe oder zu Hause - finde eine Lernumgebung dir zu dir am besten passt und in der du dich am besten konzentrieren kannst. Ich persönlich ziehe es eigentlich vor zu Hause zu lernen, dennoch wechsle ich oft meine Lernumgebung. Die Entscheidung wo ich tatsächlich lerne, hängt nämlich meistens davon ab was ich genau lernen muss. Wenn ich für ein "Lernfach" lerne, sprich mir viele Inhalte mit vielen Fremdbegriffen einprägen und auswendig lernen muss, mache ich das meistens zu Hause. Fächer in denen ich Zusammenhänge verstehen muss, lerne ich am liebsten in meinen eigenen vier Wenden, da ich sie immer wieder für mich in eigenen Worten wiedergebe, bis ich sie auswendig und im Schlaf aufzählen kann. Wenn ich bestimmte Verfahren, anwenden und stur rechnen muss, gehe ich dann doch gerne in die Bib.

 

Egal für welchen Lernort du dich letztlich entscheidest, stell sicher, dass dieser ruhig und sauber ist. Ja, sauber. Auch wenn ein Genie das Chaos vermeintlich beherrschen soll lenkt Unordnung ab. Deshalb räume ich meinen Schreibtisch vorher auf - wenn nötig mein komplettes Zimmer  - um ungestört lernen zu können. Doch nicht nur der Schreibtisch bzw. das Zimmer wird vor dem Lernen aufgeräumt, sondern auch der Kopf. Dinge die ich noch anderweitig zu erledigen habe, notiere ich auf einem Zettel und klebe diesen auf mein Handy, das ich beim Lernen ohnehin auf die Seite lege. Somit denke ich nicht andauernd an jene Kleinigkeiten und konzentriere mich auf den Lernstoff. Während meiner Study Session halte ich mich generell von allen elektronischen Geräten fern, denn es reicht nur ein "kurzer" Blick auf Facebook bis sich die Motivation wieder verabschiedet. Wenn du so wie ich nicht gerne bei absoluter Stille lernst, lass ruhig eine passende Playlist im Hintergrund laufen. Betonung liegt auf passend, denn auch bei der Musikwahl solltest du vorsichtig sein. Bestimmte Musikrichtungen können beim Lernen wirklich toxisch wirken. Würde ich zum Beispiel HipHop, Trap oder RnB hören während ich zum Beispiel Mathe übe, würde ich die Musik nach und nach aufdrehen und mich irgendwann tanzend vor dem Spiegel wiederfinden. Daher empfehle ich dir gerade in mathematischen Fächern die Wahl auf melodische und textfreie Songs zu treffen (es sei denn sie verleiht dir Antrieb und hindert dich davor beim Lernen einzuschlafen). 

 

MANAGE YOUR TIME 

Da man sich nicht nur für eine einzige Prüfung sondern gefühlt für hundert Fächer vorbereiten muss, sollte man bereits im Vorfeld einteilen, wann für welches Fach gelernt wird. Dabei kann ein Lernplan dir dabei helfen die Übersicht zu behalten. Doch die Gestaltung eines realistischen und umsetzbaren Lernplans ist oft nicht leicht. Welche Inhalte gelernt werden sollen und wie viel Zeit tatsächlich dafür benötigt wird, wird oft falsch eingeschätzt.  Also versuche deine Zeit gut einzuteilen und stimme deinen Studyplan individuell auf deinen Alltag ab. Vergiss nicht großzügige Zeitpuffer zu einzuplanen, damit trotz unerwarteten Ausfällen wie Erkrankung o.ä. dennoch genügend Zeit für Wiederholungen berücksichtigt werden und du entspannt in die Prüfungen gehen kannst. Wenn du für die Erstellung eines solchen Plans etwas Hilfe benötigst, kann ich dir nur Pinterest ans Herz legen. Auf Pinterest gibt es Unmengen von Vorlagen, die als gute Grundlage für deinen eigenen Lernplan dienen können. 

 

In punkto time management kann ich dir ebenfalls empfehlen, auf dein Lernverhalten zu achten. Wann bist du konzentrierter und produktiver - morgens oder abends? Ich für meinen Teil lerne entweder früh morgens, sodass ich gegen Nachmittag fertig bin und mich den wichtigen Dingen des Lebens widmen kann oder zu späterer Zeit in den Abendstunden. Wenn man sich durch YouTube und Co. klickt, findet man viele Techniken, die die Lernzeit verkürzen sollen und durch die man effizienter lernen soll, wie mit der Promodoro Technik um ein Beispiel zu nennen, aber darauf würde ich nochmal in einem andern Beitrag zurück kommen. 

 

Mittlerweile habe ich es mir glücklicherweise angewöhnt mein Handy beim Lernen auszuschalten und in einer Schublade am anderen Ende des Raumes zu verbannen. Da ich die Zeit dennoch im Blick behalten möchte, steige ich von der digitalen Handyuhr auf die analoge Armbanduhr um. Was u.a. für die Armbanduhr beim Lernen spricht ist, dass ich mich besser auf den Ernstfall vorbereiten kann, indem ich Prüfungen simuliere. Bei Klausuren ist es uns schließlich untersagt mit dem Handy einen Timer zu stellen, um alle Aufgaben in der meist sehr knappen Bearbeitungszeit rechtzeitig zu bearbeiten. Mit der Armbanduhr behalte ich mein Zeitgefühl und halte mich nicht länger als geplant an einer Aufgabe fest. Klar, jetzt könnte man natürlich damit gegenargumentierend, dass in vielen Klassenräumen oder Prüfungssälen ebenfalls Uhren aufgehängt sind. Aber ich finde es ziemlich ablenkend auf die Uhr im Saal zu blicken, weil man dann dazu neigt seine Mitschüler zu analysieren, um zu sehen wie es ihnen in der Prüfung ergeht und so verliert man sich nicht nur in Gedanken, sondern auch an wertvoller Zeit. 

 

 

Diesen Faux-Pa möchte ich dir natürlich sparen. Daher freue ich mich umso mehr, dir meinen Rabattcode Rosie10 mitgeben zu können, den du beim Kauf einer Uhr von Landgraf Uhren einlösen und dich über eine stilvolle  Armbanduhr erfreuen kannst. 

 

Das * steht für ein Affiliate, d.h. bei einen durch meinen Rabattcode vergünstigten Einkauf, verdiene ich einen Bruchteil mit. Dich als Leser möchte ich wissen lassen, dass dies meine erste und bisher einzige Kooperation ist die ich je angenommen habe und auch nur angenommen habe, weil ich voll und ganz hinter den Produkten von Landgraf Uhren stehe. Auf dem Bild trage ich die "Landgraf Classic Gold", die ich selber erworben habe und mit Liebe trage. 



MOTIVATE YOURSELF

"Push yourself because no one is going to do this for you", diesen Zitat habe ich Irgendwann einmal auf Instagram aufgeschnappt und gebe dem unbekannten Autor voll und ganz recht. Meist ist es nicht das Lernen selbst, dass uns so schwer fällt, es ist der Einstieg der uns davon abhält rechtzeitig mit dem Lernen anzufangen. Umso wichtiger ist es - ja ich wiederhole mich - am Ball zu bleiben und regelmäßig zu lernen. Das klappt nur, wenn man die Motivation findet und behält. Gott sei Dank gibt es neben YouTube auch noch viele weitere Plattformen als Inspirationsquellen. Eine davon ist Pinterest, wofür ich zuvor schon geschwärmt habe #pinterestlove. Als wäre Pinterest nicht schon genug, hole ich mir immer wieder Inspiration von Lernblogs auf Tumblr ein. Nennt mich ruhig eine Streberin, aber sobald ich die ordentlich geführten Bullet Journals und mit Textmarker und bunten Kugelschreiber geschmückten Schreibtische sehe, habe ich direkt Lust mich selber an die Arbeit zu machen. Auch auf YouTube gibt es viele gute Kanäle die sich rund ums Lernen drehen. Vielleicht siehst du dir das nächste mal nach einer lustigen Vine Compilation oder nach einem süßem Katzenvideo auch eines dieser "Study With Me" Videos auf YouTube an, dann packt dich die Lernlust bestimmt! Nein ernsthaft, versuche dich so gut wie es geht auf das Lernen zu freuen, denn wie bescheuert es auch klingen mag: Je motivierter du die Sache angehst, desto leichter fällt es dir nach und nach dich mit dem Lernstoff auseinanderzusetzen. 


Ich hoffe dieser Beitrag hat dich ein wenig in den Lernfieber mitreissen können und konnte dir die Abneigung zum Lernen nehmen. 

 Vielen Dank liebe Julia für die tollen Fotos! 

Allen anderen wünsche ich  viel Erfolg beim Abi oder welche Prüfung auch immer momentan zu bestehen gilt!

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